Wirtschaft und Arbeit

Verantwortung für

Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarkt, wissenschaftliche Einrichtungen

Neben dem Wohnungsbau und der sozialen Infrastruktur benötigt eine wachsende Stadt wie Sankt Augustin auch freie Flächen für neue Wirtschaftsansiedlungen. Allerdings werden sich für viele Wirtschaftsbereiche die Anforderungsprofile an solche Flächen durch die Digitalisierung, Home-Office etc. sukzessive deutlich ändern, was grundsätzlich der Situation in unserer Stadt entgegenkommt.

Diese Entwicklung muss in eine vorausschauende Wirtschaftsförderungs-Politik einfließen. Als Bürgermeister werde ich die Chancen und Möglichkeiten, die sich aus der bestehenden Wirtschaftsstruktur, dem Digitalhub sowie dem Wissenschaftsstandort für Sankt Augustin ergeben, nutzen, wobei ich auf die vielfältigen Synergieeffekten besonders achten werde.

Zunächst halte ich es für wichtig, neben der weiteren aktiven Vermarktung des Wirtschaftsstandortes Sankt Augustin, das infolge der Corona-Pandemie die Bestandsunternehmen gefördert werden, um somit Arbeitsplätze zu sichern und gegebenenfalls neue zu schaffen. Es müssen für die Stadt neue Netzwerke aufgebaut werden, damit Projekte hier ihren Standort finden und Investoren aktiv angesprochen werden können. Gerade der zentrale Standort der Stadt ist ein großer Wettbewerbsvorteil. Neben den geplanten hoch-technologisierten Unternehmen im Gewerbegebiet Butterberg muss das Gewerbegebiet Einsteinstrasse für das oft laut produzierender Gewerbe erhalten bleiben. Aber es sollen auch Gewerbegebiete wie die Alte Heerstraße, die sich im Umbruch befinden, vernünftig gestaltet werden. Insgesamt muss – auch als Folge der Corona-Pandemie- sichergestellt werden, dass in allen Stadtteilen die Nahversorgungsstrukturen erhalten bleiben. Für Kleinstunternehmen in der Aufbauphase muss es Co-Working und flexible Büroflächen geben. Dadurch können neue hochwertige Arbeitsplätze geschaffen werden.

Hochschule, Fraunhofer und DGUV– Leuchttürme unserer Stadt nutzen

Das Potential der in Sankt Augustin ansässigen wissenschaftlichen Einrichtungen muss tief in die städtischen Projekte mit eingebunden werden. Ein bisher kaum genutztes Expertenwissen, das unsere Stadt innovativ nach vorne bringen kann auf dem Weg zur Smart City. Die lokalen Experten müssen mehr in die Abläufe der Stadt eingebunden werden. Der gegenseitige Austausch kann für alle Seiten zu deutlichen Synergieeffekten führen. Als Bürgermeister werde ich die möglichen Schnittstellen untersuchen und Vorschläge für eine Zusammenarbeit oder Kooperationen unterbreiten. Ich denke dabei zunächst an Innovationspartnerschaften, Entwicklung von Gewerbegebieten oder die Ansiedelung von Start-Ups.

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